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Reihe 5, die Fünfte

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 24. September 2016

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Die fünfte Ausgabe unseres Theatermagazins Reihe 5 für die Staatstheater Stuttgart ist erschienen. Gemeinsam mit Ralf Grauel (Grauel Publishing) haben wir uns diesmal das Thema »Grenzüberschreitung« vorgenommen. Die ganze Welt redet ja gerade von Grenzen und dass man eigentlich nicht genug davon haben könne. Aber in Wirklichkeit sind es natürlich die Grenzüberschreiter, die die Welt voranbringen. Die sich was trauen, die Neuland betreten, die oft erst verkannt und später gefeiert werden, weil sie sich getraut haben. Von denen handelt unser Heft. Theater kennt keine Grenzen. Und gäbe es die Grenzen, von denen die Idioten heute schwärmen, dann wäre unser Theater nicht das, was es ist. So einfach ist das.
Wer das Heft bestellen möchte, findet hier die Kontaktdaten.

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Kultmag 12 – Sports Edition

Autor: Christian Tönsmann / Kategorie: Post aus München / 12. September 2016

Wenn die Resthitze des Sommers über Italien steht, findet in der Toskana eines der schönsten Radrennen der Welt statt. Bei der sogenannten L’Eroica fahren Sportler aus ganz Europa auf alten Rennrädern durch die Hügel des Chianti-Gebiets wie durch einen überkolorierten Film der 60er-Jahre. Auf weißen Straßen, unter einem unwirklich blauen Himmel. Hier entstanden die ersten Fotos des aktuellen KultMags, dem Magazin der einzigen reinen Männermodellagentur Deutschlands. Die diesjährige Ausgabe widmet sich einem einzigem Thema: dem Sport.

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Als wir dieses Heft planten, war uns gleich klar, dass wir die Modelle nicht nur an spektakulären Orten inszenieren wollten. Zugegeben: Das haben wir natürlich auch getan. Auf einem Fitnessgelände neben einem alten schwedischen Schloss. In einem Berliner Leichtathletikstadion. Am vielleicht schönsten Freibadpool der Welt, der so nah an der Brandung des Atlantiks liegt, dass man das Donnern der Ozeanwellen hören kann. Und auf der Rennradstrecke der „L’Eroica“.

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Wir wollten aber auch die Geschichten erzählen, die die Modelle mit dem Sport verbinden. Und so handelt dieses Heft auch von einem spektakulären Sprinter, der in Südamerika Rugbyspieler wurde. Von einem furchtlosen Torwart, dem Glamour totaler Erschöpfung und dem Wiederaufstehen nach Niederlagen. Und von einem weißen Südafrikaner, der schon als Teenager einen Fußballverein gegründet hat, damit Schwarze und Weiße gemeinsam in einem Team spielen können.

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über Liebe (die September-Kolumne in der PAGE)

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 5. September 2016

creative mornings, PAGE, Johannes Erler, Viva con Agua, Michael Fritz, Kolumne, Liebe, Babette Peters, Designxport, Hamburg und Design
Wut ist das Wort des Jahres. »Amerikas ansteckende Wut«, titelt die ZEIT. »Wähler zwischen Frust und Wut – Der Nährboden der AfD««, schreibt SPIEGEL online. »Im Rausch der Wut – wer war der Amokläufer David S.?«, fragt die Berliner Morgenpost. Wut hat unfassbar viel Energie. Wut reißt Grenzen nieder und macht das Unmögliche möglich. Wut ist die grausame, destruktive Waffe der Stunde. Und geht man in die sozialen Netzwerke, sind es längst nicht mehr nur die anderen, die wütend sind. Wut ist überall.

Michael Fritz ist Konzeptionsaktivist und Gründungsmitglied von Viva con Agua, einem höchst erfolgreichen Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für den weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. Das Wort Liebe benutzt Fritz in seinem Vortrag genau 1x. Doch wer wissen will, wie man Wut, Angst und anderen Negativismen begegnet, der schaue sich bitte diesen Vortrag an, der bis zur letzten Sekunde vollgepackt ist mit Tatendrang, Vertrauen, Zuversicht, Intelligenz, fantastischen Ideen – und mit Liebe.

»Bei Viva con Agua geht es sehr viel darum, einfach mal eine andere Perspektive einzunehmen«, sagt Fritz, »Ich glaube, das nennt sich Emphatie oder so.«

Dem ist nichts hinzuzufügen. Und statt also der Wut nachzugrübeln, berausche ich mich lieber an der treibenden Kraft der Liebe. Mit einer sehr unvollständigen Liste der Dinge, an denen in diesem Moment mein Herz hängt.

Ich liebe den Blick aus meinem Bürofenster in die sommerlichen Gärten Harvestehudes. Ich liebe das Eichhörnchen in den Wipfeln der Fichte direkt vor diesem Fenster, das so nah ist, dass ich es fast berühren könnte.

Ich liebe meinen Job und ich liebe alle, die mir sinnvolle Arbeit geben, auch wenn ich es ihnen noch nie so direkt gesagt habe. Ich liebe diesen Geisteszustand, wenn die Ideen kommen. Ich liebe es, wenn ein guter Satz gelingt und ich liebe den Moment, in dem ich nach der Lektüre eines Buches oder Artikels begreife, dass ich etwas gelernt habe.

Ich liebe das große R der Akzidenz Grotesk Bold und das kleine p der Gill Sans Kursiv. Seit Jahren liebe ich jeden gut gesetzten Text aus der Dolly Regular in 9,5 Punkt und neuerdings liebe ich auch die Real Bold, besonders in 12 Punkt. Ich liebe die Farbkombination Pantone XXX/Pantone XXX und ich liebe es, das Papier Circle Matt White, 70g/qm zwischen den Fingern zu reiben.

Ich liebe (playlist random moment) »E.V.P.« von Blood Orange, »Lucretia Mac Evil« von Blood, Sweat & Tears, »Ventilator« von den Orsons, »Sex&Drugs&Rock’n’Roll« von Ian Dury und ich liebe noch 1.000.000 anderer Lieder, weil Musik das Größte ist.

Ich liebe das Pianosolo von Samuel Yirga in Cluesos »Aand Nen«, einem weiteren Projekt von Viva con Agua, und Prince’ Gitarre im Hall of Fame-Video von George Harrisons »While My Guitar Gently Weeps«. Scheiße, wie sehr habe ich Prince und Bowie geliebt! Und wie sehr habe ich geheult, als ich eines Morgens, als Bowie gegangen war, vor meinem Büro stand mit »Where Are We Now« auf den Ohren und begriff, was er da sang.

Ich liebe SÜPERGRÜP und 1000 ZEICHEN (watch out with patience!). Und im speziellen liebe ich jetzt gerade Mario, weil der auch immer alles liebt.

Ich liebe eiskaltes Staropramen und heiße Marokkanische Minze. Ich liebe den HSV, meine Fahrräder, Tüschow, eine Zigarette im richtigen Moment und Schokoeis mit Sahne und Haselnusskrokant.

Ich liebe meine Frau, meine Söhne, meine Familie und unseren Hund. Ich liebe meine Freunde. Ja, und ich liebe mein Leben. Es ist ein zufälliges Privileg, in dieser Zeit an diesem Ort zu leben und frei zu sein, das ist mir sehr bewusst.

»Engagiert euch. Es ist eure Welt!«, sagt Michael Fritz am Ende seines Vortrags.

PS: »There’s nothing you can do that can’t be done!« (The Beatles, All you need is love).

DLD 2016

Autor: Henning Skibbe / Kategorie: Bureau / 2. September 2016

Schon früh im ersten Halbjahr haben wir mit den Kollegen vom DLD am Book for Friends gearbeitet. Ein Buch, das Rückschau auf die DLD Conference im Januar 2016 hält, die wie immer in München stattfand. Der DLD (Digital Life design) ist eine internationale Konferenz- und Innovationsplattform des Hubert Burda Medienkonzerns. Weltweit veranstaltet er Konferenzen, Salons und Netzwerkveranstaltungen zu Innovation, Digitalisierung, Wissenschaft und Kultur.

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D’haus. Das Zelt steht

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 2. August 2016

Düsseldorf hat ein neues Wahrzeichen: Das Theaterzelt am Korneliusplatz wurde gestern hochgezogen und bleibt dort in den nächsten Monaten eine der Spielstätten des Düsseldorfer Schauspielhauses, denn das Stammhaus am Gustav Gründgens-Platz wird renoviert.

Und mit dem Theaterzelt zieht auch unser neues Logo in die Stadt ein. Es ist uns eine Ehre! Für uns live vor Ort und an der Kamera: Thomas Rabsch. Danke!

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