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Theater und so

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 29. Januar 2016

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Heute Abend Premiere in Dresden. Burkhart Klaußner inszeniert Ferdinand von Schirachs »Terror« (und spielt selbst den Richter). Spannendes Stück. Danach kleine Festivität mit vielen netten Menschen. Das ist schon super am Theater, dass jede Premiere gefeiert wird. Im Design geht es irgendwie immer nur weiter, Projekt für Projekt. Das sollten wir uns vom Theater abschauen: wenn was fertig ist, muss man das feiern! War ich noch nie gut drin. Doof.

Morgen verschiedene Präsentationen. Nächste Spielzeit in Dresden, Abschlussbuch für Wilfried Schultz’ Intendanz hier und das nächste große Projekt ist schon in Arbeit (wird noch nicht verraten). Gestalten für Theater ist großartig! Und Martina Aschmies, die die Öffentlichkeitsarbeit in Dresden macht, ist seit vielen Jahren meine beste Mitstreiterin. Bringt unendlich viel Spaß. Samstag feiern wir Martinas 50. Geburtstag. Das ist alles längst mehr, als nur ein Job. Herrlich!

Neulich in Berlin

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Leute treffen / 27. Januar 2016

Schon ein besonderer Moment: am letzten Mittwoch habe ich mit Erik Spiekermann, Mirko Borsche, Mario Lombardo, Sarah Illenberger, Eike König, Lars Harmsen und Stephan Rebbe eine gemeinsame Firma gegründet. Mit Notar und allem drum und dran. Abends haben wir dann zusammen mit Freunden bei Erik in seiner p98a-Gallerie gefeiert.

Was genau das für eine Firma ist (hat mich fast zwei Jahre gekostet von der ersten Idee bis zu diesem Tag), wie sie heißt und was wir zusammen vorhaben, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber wenn es genau so viel Spaß macht, wie dieser erste Abend, dann wird es ganz sicher großartig!

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Auf dem Foto von vorne links um den Tisch rum: Eike König, Mirko Borsche, Vanessa Obrecht, Mario Lombardo, Erik Spiekermann, Sarah Illenberger, Susanna Dulkinys, Lars Harmsen, Stephan Rebbe, Isabelle Erler, Ferdinand Ulrich und Boris Brumnjak

»Stricly no design« — Interview der Typo Berlin mit Johannes Erler

Autor: Henning Skibbe / Kategorie: Bureau / 22. Januar 2016

Bereits zum Jahreswechsel hat Johannes Erler der TypoBerlin ein Interview gegeben. Im Rahmen der TypoBerlin 2016 tritt Johannes Erler als Gastkurator auf und gestaltet mit einer Gruppe Gleichgesinnter einen ganzen Tag auf der Typo-Show-Bühne. Das Motto: »Strictly no design!«

53/16 > 53 Menschen für 2016

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 18. Januar 2016

Der Jahreskalender der Druckerei reset ist eine Institution in Hamburg. Wir waren froh, als wir im Sommer letzten Jahres gebeten wurden, den Kalender 2016 zu machen. Und wir waren glücklich, als reset uns zusagte, unsere Idee eines Kalenders über Flüchtlinge zu unterstützen. Der Kalender wurde mittlerweile in einer hohen Auflage an die Kunden der Druckerei verschenkt.

Es ist eine komplizierte Zeit. Das Thema der Flüchtlinge polarisiert und niemand möchte
mit seiner Meinung zwischen die Stühle geraten. Wir finden es jedoch wichtig, auf die Menschen hinzuweisen, die unsere Hilfe benötigen.

 

»Flüchtling« ist kein Schimpfwort und schon gar kein Makel. Wer unter Gefahren Heimat und Familie verlassen muss und oft Monate unterwegs ist, um an einem völlig fremden Ort zumindest in Sicherheit zu sein, der tut dies nicht freiwillig. Die Bezeichnung »Flüchtling« stigmatisiert und pauschalisiert jedoch. Sie macht aus Individuen eine Masse Mensch. Sie nimmt ihnen ihre Individualität. Alle Schutzsuchenden, die in diesen Tagen zu uns kommen, haben eine Geschichte. Sie haben Familien, Berufe und Interessen. Und nicht, was sie als Flüchtende erleben mussten, macht sie interessant, sondern was sie sind, was sie können, was sie denken und fühlen.

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In diesem Kalender treffen wir 42 Menschen aus Syrien, Palästina und dem Irak, die vor dem Krieg fliehen mussten und nun in einem Camp in Lüneburg leben. Viele sind schon seit Monaten dort, einige erst seit wenigen Wochen, wenige haben bereits eine Wohnung in der Stadt gefunden. Und wir treffen elf Menschen aus Lüneburg, die im Camp mitarbeiten. So ist eine Momentaufnahme aus Porträts und kurzen Interviews entstanden, die auch auch 2016 daran erinnert, wer noch immer unsere Unterstützung benötigt. Die Situation ist schwierig, aber zu meistern – wenn man den Menschen hilft, das zu sein, was sie sind.

Alle Gespräche haben wir auf Englisch geführt oder mit Hilfe unseres Übersetzers Amin Mayel (KW 32), der schon richtig gut Deutsch spricht.

Young at heart

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Bureau / 4. Januar 2016

Das neue Magazin für die Staatstheater Stuttgart kommt gut an! Hier der Leserbrief von Erika Käppler. Und wir machen weiter so, versprochen!

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