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EST heißt jetzt wieder Bureau Johannes Erler

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Allgemein / 12. Januar 2019

ErlerSkibbeTönsmann heißt jetzt wieder Bureau Johannes Erler. Das ist noch nicht richtig sichtbar, die Website und die digitalen Accounts laufen im Augenblick noch auf den alten Namen, aber in den nächsten Wochen werden wir das nach und nach umstellen. Vor allem die neue Website ist fast fertig.

Der Grund für diese Umstellung ist, dass Henning Skibbe nach acht Jahren das Büro verlassen hat. Die Sache mit dem Namen lag insofern immer etwas schief, weil Christian Tönsmann, der dritte im Namensbunde, kurz nach der Umbenennung des Büros vor vier Jahren die Position des Art Directors der Süddeutschen Zeitung verständlicherweise nicht ablehnen mochte. Da hießen wir aber schon EST und beließen es dabei (Christian hat bis heute einen Hamburger Schreibtisch in unserem Büro). Jetzt, mit Hennings Ausstieg, ist es Zeit, das Büro wieder so zu nennen, wie es bei seiner eigentlichen Gründung 2010 bereits hieß: Bureau Johannes Erler.

Ansonsten ändert sich nix. Wir sind immer noch im Mittelweg in Hamburg zu finden und die Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter sind auch die selben. Die haben wir gerade für die neue Website fotografiert. Und das sind sie also (in alphabetischer Reihenfolge): Barbara Bernady, Fynn Scheewe, Jamal Buscher, Jonas Buntenbruch, Lina Stahnke, Bürohund Zora – und ich selbst.

Wir freuen uns auf das neue Jahr!

 

Der Satz

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Allgemein / 28. Dezember 2018

Vor ein paar Tagen kam ein Umschlag vom ADC mit der Post und darin die neu gestaltete Mitglieds-Urkunde. Der ADC – für alle, die es nicht wissen – ist der Art Directors Club Deutschland, eine Art Standesvereinigung kreativer Kommunikationsberufe. In den ADC kann man nicht eintreten. Man wird vorgeschlagen und muss sich dann bewerben. Im ADC sind rund 700 Kreative organisiert. Manche sind sehr stolz darauf, Mitglied im ADC zu sein. Manche sind auch schon wieder ausgetreten, so ist das eben in Vereinen. Auf der Urkunde steht, dass ich seit dem 08.08.2000 ADC-Mitglied bin. Auch schon ganz schön lange.

Auf der Website steht über den ADC: »Der Art Directors Club für Deutschland ist ein unabhängiger Verein mit dem Ziel, exzellente kreative Kommunikation zu finden und zu fördern.«. Das ist von mir. Als wir mit einer Gruppe von Designern im letzten Sommer das Erscheinungsbild des ADC neu gestalteten, habe ich auch die Grundsätze des ADC neu formuliert und am Ende (gemeinsam mit Peter Hirrlinger, Heinrich Paravicini und Jan Spading) so lange daran herumgezuppelt, bis sie den verschriftlichten, gedanklichen Unterbau unseres Vereins bilden. Zum Beispiel das ADC Manifest.

Gleich der erste Satz in diesem Manifest ist mir besonders wichtig. Er lautet: »Kommunikation ist das wichtigste Bindemittel zwischen uns Menschen. Durch Kommunikation werden Botschaften, Wünsche, Erwartungen und Gefühle ausgetauscht. Ohne Kommunikation würden wir einander nicht erreichen und nicht verstehen.«.

Als wir also im letzten Sommer am neuen ADC-Erscheinungsbild arbeiteten, und ich begonnen hatte, die Grundsätze zu formulieren, war dies gleich der erste Satz, den ich schrieb. Weil er formuliert, woran ich in meinem Beruf glaube, und warum ich denke, dass das, was ich mache, gelegentlich sinnvoll ist.

Ich dachte damals nicht wirklich daran, dass dieser Satz durchkommen würde. Der ADC stand zu diesem Zeitpunkt vor allem für den Begriff »Kreativität« – ein Wort, das ich kaum noch ertragen konnte, weil es mittlerweile alles und nichts bedeutet. Alle sind heute ja irgendwie kreativ, vom Hairstylisten bis zum Bundesbahnschaffner, und dieser eigentlich ziemlich gute Begriff ist in die Jahre gekommen. Er sollte nicht mehr allein für das stehen, was meinen Beruf als Kommunikationsdesigner ausmacht und wie ich gesehen werde möchte.

Kommunikation hingegen halte ich für relevant. Im Moment reden alle darüber, wie wichtig Kommunikation ist. Meistens übrigens dann, wenn sie mal wieder nicht funktioniert, also zuletzt ziemlich häufig. Irgendwie hat man gerade das Gefühl, wie lebten in einer Zeit babylonischer Sprachverwirrung. Eigentlich gute Zeiten für Kommunikationsdesigner sollte man meinen, weil wir ja wirklich ganz gut wissen, wie man Kommunikation so gestaltet, dass sie gesehen und begriffen wird. Deshalb schrieb ich also diesen Satz. Ich wollte, dass der ADC nicht immer nur für total witzige kreative Ideen steht. Ich wollte deutlich machen, worum es uns tatsächlich gehen sollte.

Der Satz hat dann eine kleine Karriere gemacht. Erst in unserer kleinen Arbeitsgruppe. Dann im Manifest, wie es heute auf der ADC Website zu finden ist. Und als wir am Rande der ADC Konferenz »Design Experience« das neue Erscheinungsbild vorstellten, stand der Satz groß und breit auf der Leinwand.

Lustigerweise habe ich aber erst wieder daran gedacht, dass dieser Satz tatsächlich von mir ist, als ich neulich die ADC Mitglieds-Urkunde erhielt – und auf der Urkunde der Satz klar und deutlich zu lesen ist.

Ich kann es nicht anders beschreiben: In diesem Moment war ich ein bisschen stolz. Der ADC ist nicht der wichtigste Club der Welt und meine Arbeit häufig alles andere, als relevant. Aber dass dieser Satz jetzt so deutlich vernehmbar in der Welt ist, daran kann nichts Falsches sein. Und wer diesen Satz genau so wichtig findet, wie ich, und Probleme hat, die eigene Kommunikation wirkungsvoll zu gestaltet, der weiß jetzt ja, wo ich zu finden bin.

in Wien

Autor: Johannes Erler / Kategorie: Leute treffen / 7. Dezember 2018

Forward creatives ist ein umtriebiges, junges Event-Unternehmen, das zur Zeit eine Designkonferenz nach der nächsten aus dem Boden stampft – und erfolgreich damit ist. Wien, Hamburg, München und Zürich gibt es schon. Demnächst soll Berlin dazukommen (da gibt es nach dem Verlust der Typo ein Vakuum zu füllen).

Außerdem veranstaltet forward creatives Einzelevents. Z.B. das Format »Eine Stunde mit«. Und diesmal war ich zu Gast.

»Eine Stunde mit«, das sind zwanzig Minuten eigene Einführung und anschließend ein schlaues Gespräch mit Markus, dessen Nachnamen mir leider entfallen ist. Diesmal im Supersense Store in der Brienner Straße, ein Laden, der sich auf analoge Produkte spezialisiert hat. Dazu passte meine Präsentation von A6-Heften zu verschiedenen Jobs, auf eine Dia-Leinwand projeziert mit einem Episkop (tja, kannte ich auch nicht mehr…).

Der Abend war super, das Bier dazu lecker und am Ende waren alle zufrieden. Am nächsten Tag noch ein Bummel durch die Stadt und ein Besuch der Wes Anderson-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum, gemeinsam mit Othmar Handl, dem Gründer von forward creatives. Super Ausstellung (inklusive arabische Hochzeit-Shootings auf allen Freitreppen des Museums). Super Typ (Othmar meine ich). Und zum Abschluss ein Käsekrainer (Bratwurst mit Käsefüllung), an dem ich schwer zu kauen hatte.

Wien ist toll. Ich komme wieder!

Vortrag im Supersense Store

Altes ORF-Funkhaus mit Typografie von Neville Brody

 

Typisch Wien 1: Die Schutzengel Apotheke in der Taubstummengasse

Typisch Wien 2: Der Tod ist immer und überall

Super Bild aus der Wes Anderson-Ausstellung

Super Hochzeitspaar auf den Freitreppen des Kunsthistorischen Museums

Geschenke, Geschenke!

Autor: Lina Stahnke / Kategorie: Allgemein / 7. Dezember 2018
Es ist wieder so weit: Pünktlich zur Weihnachtszeit ist unsere neue Ausgabe Reihe 5 erschienen!
 
Für Heft Nummer 15 haben wir sehr persönliche Einblicke in die Werkstätten, Proberäume und kreativen Rückzugsorte der Mitarbeiter*innen und Künstler*innen am Staatstheater Stuttgart bekommen. Das Besondere: Alle Abgebildeten haben sich zusammen mit unserer Redaktion ein Geschenk einfallen lassen, das es zu gewinnen gibt.
 
Das fotografische Konzept hat die 25-jährige Julia Sang Nguyen aus Stuttgart mit uns umgesetzt. Sie hat – mit wenigen Ausnahmen – alle Personen dieser Ausgabe in einem einzigartigen Moment festgehalten und damit wesentlich zur Ästhetik des Heftes beigetragen. Es sind wundervolle Porträts entstanden, die diese Menschen zeigen wie sie sind: lustig, nachdenklich, schüchtern, aufgedreht, glücklich, sinnlich.
 
Das Herzstück des Heftes sind sieben pop-farbige Illustrationen von Friederike Hantel. Anlass ist das Gesangsballett »Die sieben Todsünden«, das nach langer Zeit zum ersten Mal wieder eine gemeinsame Produktion aller Theatersparten ist.
 
Es gibt also viel zu entdecken und mit etwas Glück auch zu gewinnen. Wir jedenfalls sind schon in Weihnachtsstimmung und wünschen frohe Festtage!
 

Metromod – Ein Blog für die Kunstwissenschaft

Autor: Jonas Buntenbruch / Kategorie: Allgemein / 30. November 2018

 

Vor einiger Zeit haben wir bereits das Erscheinungsbild für das kunstwissenschaftliche Projekt METROMOD an der Ludwig-Maximilians Universität in München vorgestellt.

Diese Woche ist pünktlich zur ersten METROMOD Konferenz in München der Forschungsblog online gegangen. Dieser wird ganz basisdemokratisch von den Kunstwissenschaftlerinnen bespielt und ermöglicht es ihnen direkt aus New York, Buenos Aires, London, Istanbul, Mumbai und Shanghai zu berichten.

Hier gibt es mehr Infos zum METROMOD Erscheinungsbild

Hier geht es zum METROMOD Blog